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10.12.2011, 10:00 Uhr | CDU-Kreistagsfraktion
CDU-Kreistagsfraktion: Einstellung von zusätzlichen Sozialpädagogen für die Ganztagsschulen
Zur Kreistagssitzung am 19.12.2011 stellt die CDU-Kreistagsfraktion den Antrag, die in Schulträgerschaft des Landkreises Goslar stehenden Ganztagsschulen künftig mit der Einstellung von zusätzlichen Schulpädagogen zu versehen
Bereits am 06.12.2011 stellte die CDU den folgenden Antrag: "Einstellung von zusätzlichen Sozialpädagogen für die Ganztagsschulen, die in der Schulträgerschaft des Landkreises Goslar stehen."  Zu den Gründen führte die Fraktion an: Es gibt zunehmend mehr verhaltensauffällige Kinder und Jugendliche. Deshalb ist es dringend notwendig, sowohl den Präventionsauftrag in der Schule, aber auch die Beratung und Unterstützung und auch die konsequente Intervention bei massiven Problemlagen zu gewährleisten.   
Goslar - Folgende wesentlichen Aufgaben wären u.a. zu leisten:  


  • Durchführung von freizeitpädagogischen Projekten, Betreuungs- und Förderangeboten z.B. als Arbeitsgemeinschaften, Hausausgabenhilfe und Einzelfallhilfe, vornehmlich im Bereich der Ganztagsbetreuung  
  • Problembezogene Hilfe für Kinder und Jugendliche mit sozialen oder individuellen Beeinträchtigungen (z.B. Schulversagen, Aggressionen, Sucht, familiäre Konflikte usw.)  
  • Kooperation mit den Lehrkräften (z.B. gemeinsame Unterrichtsprojekte zu sozialpädagogischen Themen, Mitgestaltung von sozialen Trainingstagen und Klassenfahrten, Beratung bei schwierigen Klassensituationen/Mobbing usw).
Die zuvor genannten Aufgaben lassen sich sinnvoll nur von Sozialpädagogen bearbeiten, die ständig in der Schule präsent sind. Nur durch diese Regelmäßigkeit entwickeln dieSchülerinnen und Schüler zu ihnen das notwendige Vertrauen.  

Schulsozialarbeit ist eine unerlässliche zusätzliche Ressource für die Institution Schule und spielt auch in der „Scharnierfunktion“ zwischen Schule und Jugendhilfe eine sehr erhebliche Rolle.

Durch eine intensivere Zusammenarbeit auf dieser Ebene sind die Entwicklungs- und Bildungschancen der Schülerinnen und Schüler besser gewährleistet (weniger Schulverweigerer, weniger Wiederholer und Abbrecher, bessere Schulabschlüsse).  

Diese Aufgabe ergänzt die Initiativen des „Übergangsmanagements Schule / Beruf“. Der Umfang des Personalbedarfs ist von der Verwaltung zu ermitteln, die erforderlichen Haushaltsmittel sind bereitzustellen, sofern nicht Landesmittel dafür zur Verfügung gestellt werden.
13.02.2012, 19:16 Uhr

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